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Bad Homburg, 25.08.2026

„Der Bischof ist ein guter Mann“

Georg Bätzing erlebt bei seiner Visitation in St. Marien Bad Homburg eine lebendige, engagierte Pfarrei.

Mit der „Messe zur Marktzeit“ begann in der Pfarrei St. Marien Bad Homburg - Friedrichsdorf am Freitag, 22. August 2026, die Visitation durch den Limburger Bischof Dr. Georg Bätzing. Es sei gut, zum Auftakt seines Besuchs die Welt vor Gott zu tragen, sagte der Bischof. Das Gebet sei der größte und wichtigste Auftrag Gottes, doch auch im alltäglichen Tun und Lassen müssten Christinnen und Christen Verantwortung übernehmen.

Viel Zeit nahm sich der Bischof am Ende des Gottesdienstes für die vier Kindergartengruppen, die gemeinsam in die Kirche einzogen. Die Kinder überreichten dem Bischof selbst gemalte Bilder und sangen „Gott ist mitten unter uns, darum sind wir hier“ im Chor, im Anschluss beantwortete Bätzing geduldig die Fragen der Kinder, fragte sie nach ihren Namen und erzählte, dass St. Martin und der Nikolaus ebenfalls Bischöfe waren. „Der Bischof ist ein guter Mann“, urteilte eines der Kita-Kinder beim Auszug lautstark.

Eine Bereicherung für alle Generationen

Die Visitation sei eine Bereicherung für alle Generationen, kommentierte Pfarrer Werner Meuer den Besuch des Bischofs. Mit viel Freude hätten sich die Ehrenamtlichen der Pfarrei an den Vorbereitungen beteiligt. Er sei dankbar, wie lebendig der Glaube in der Pfarrei gelebt werde. Dass auch die Verbindung zur Stadtgesellschaft gut funktioniert, wurde beim anschließenden Marktbesuch und einer Austauschrunde mit Vertretern aus Politik, Kurdirektion, Handwerk und Bildung im Kurhaus deutlich. Marktbeschickerin Melanie Nauber freute sich ebenso über einen Plausch mit dem Bischof wie das Ehepaar De Beni von der örtlichen Eisdiele. Kurdirektor Holger Reuter wies auf die enge Kooperation mit den Kirchen vor Ort hin, die unverzichtbarer Bestandteil der Kur-Seelsorge seien.

Das Gespräch mit dem Bischof, der von der Bischöflichen Bevollmächtigten Hildegard Wustmans begleitet wurde, suchte auch der Caritasausschuss der Pfarrei, in dem Haupt- und Ehrenamtliche in vielfältigen Projekten hilfsbedürftige Menschen unterstützen. Zur Sprache kamen unter anderem die Themen Einsamkeit, Trauer, Sozialraumorientierung und die allgemeine Lebensberatung. „Ich bin wirklich begeistert zu sehen, dass die Pfarrei in Bad Homburg ein großes, gut funktionierendes Netzwerk mit vielen außerkirchlichen Akteuren aufgebaut hat und zusammen mit vielen Initiativen und Trägern für die Menschen in Friedrichsdorf und Bad Homburg wirkt. Besonders gefreut hat mich die lebendige und mit viel Herzblut betriebene Caritasarbeit in der Pfarrei“, sagte Diakon Johann Maria Weckler, Leitung der Katholischen Region Taunus, im Anschluss an die Visitation.

Gemeinsam auf dem Weg

Zum Abschluss der Pastoralvisitation in der Pfarrei St. Marien Bad Homburg-Friedrichsdorf feierte der Limburger Bischof am Sonntagmorgen, 23. August, mit mehr als 400 Gläubigen ein festliches Pontifikalamt an der Konzertmuschel im Kurpark. Die Chöre der Pfarrei LaCappella unter Leitung von Regionalkantor Tobias Orzeszko gestalteten die Feier musikalisch. Eine große Schar Ministrantinnen und Ministranten dienten im Gottesdienst.

Die Visitation sei motivierend gewesen und habe aufgezeigt, dass Bistum und Pfarrei gemeinsam auf dem Weg seien, so Pfarrer Meuer. Die hörende Art des Bischofs sei gleichermaßen Motivation und Bestärkung gewesen und schaffe Zuversicht, zog er ein positives Fazit nach der Visitation.

Anne Goerlich-Baumann

Redakteurin | Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit

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