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Limburg, 28.09.2026

Weltkirchliche Aufgaben: Bistum Limburg unterstützt weltweit

Im Haushaltsjahr 2025 hat das Bistum Limburg insgesamt 1.745.750,80 Euro für weltkirchliche Aufgaben in 86 Projekten und 31 Ländern ausgezahlt. Dazu zählen Hilfen bei Katastrophen einerseits, andererseits auch Förderungen in Bereichen wie Pastoralaufgaben, Infrastruktur, Bildung und Gesundheit.

„Unsere Förderung deckt ein breites Spektrum ab, das von pastoralen Maßnahmen über Wiederaufbauprogramme nach Kriegs- und Katastrophenfällen bis hin zu langfristigen sozialen Projekten reicht. Im Jahr 2025 lag ein wesentlicher Schwerpunkt auf den Bereichen Gesundheit und Soziales mit rund 442.000 Euro sowie Bildung und Erziehung mit über 440.000 Euro“, erläutert Ralf Stammberger, Vorsitzender des Vergabeausschusses des Eine-Welt-Fonds im Bistum Limburg.  

Zudem wurden im vergangenen Jahr zielgerichtete Akzente gesetzt: Für Programme zur Prävention physischer, psychischer, spiritueller und sexualisierter Gewalt wurden 251.000 Euro bereitgestellt, während die Solarförderung im Infrastrukturbereich der weltkirchlichen Partner mit über 153.000 Euro unterstützt wurde. 

Damit die Hilfe dort ankommt, wo sie gebraucht wird

Dass die Hilfe genau dort ankommt, wo sie benötigt wird, stellt das Antrags- und Prüfverfahren sicher. Die Prüfung der Förderanträge erfolgt gemäß der Satzung und den Richtlinien des Eine-Welt-Fonds in enger Abstimmung mit kirchlichen Hilfswerken wie Misereor, Missio, Renovabis, Adveniat, dem Kindermissionswerk und Caritas international. Allerdings wartete das Jahr 2025 mit besonderen Herausforderungen auf. „Infolge der gekürzten öffentlichen Mittel in der Entwicklungszusammenarbeit verzeichneten wir ein massiv angestiegenes Antragsaufkommen“, erklärt Johannes Helmrath, Geschäftsführer des Eine-Welt-Fonds.

Für das Bistum bleibt die weltweite Unterstützung eine zentrale Verpflichtung. „Als Kirche sind wir eine weltweite Gemeinschaft, die nicht an Bistumsgrenzen aufhört“, betont Stammberger. „Gerade in Zeiten globaler Krisen und gekürzter öffentlicher Gelder dürfen wir unsere Mitmenschen in anderen Teilen der Welt, insbesondere auch im Globalen Süden, nicht allein lassen. Die Förderung weltkirchlicher Projekte schafft konkrete Perspektiven vor Ort und setzt unverzichtbare Zeichen der Hoffnung und christlichen Solidarität.“

Weitere Infos

Weitere Infos zum Eine-Welt-Fonds gibt es auf der Seite der Abteilung Weltkirche: https://weltkirche.bistumlimburg.de/eine-welt-fonds

Die gesamte Statistik ist hier einsehbar: zum Bericht.

Felicia Schuld

Chefin vom Dienst, Redakteurin Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit

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