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Limburg, 28.05.2026

Würde des Menschen muss Maẞstab technologischen Handelns bleiben

Der Limburger Bischof Georg Bätzing hat die erste Enzyklika von Papst Leo XIV. zur Künstlichen Intelligenz (KI) als wichtigen Beitrag zu einer zentralen Zukunftsfrage gewürdigt. Das am Pfingstmontag, 25. Mai 2026, veröffentlichte Lehrschreiben „Magnifica Humanitas – Über die Bewahrung des Menschen im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz“ verbindet die Herausforderungen neuer Technologien mit den Grundprinzipien der katholischen Soziallehre.

„Der Papst stellt die Grundprinzipien der katholischen Soziallehre noch einmal ausführlich dar und zeigt, wie diese sich auch in der Anwendung auf die großen neuen Herausforderungen angesichts der Entwicklung und des weltweiten Einflusses der Künstlichen Intelligenz bewähren können“, erklärt Bätzing.

Chancen und Risiken im Blick

Besonders hebt der Limburger Bischof hervor, dass Papst Leo XIV. Chancen und Risiken technologischer Entwicklungen gleichermaßen in den Blick nehme.   „Sehr realistisch beschreibt Papst Leo den Fortschritt und die Möglichkeiten der neuen Technologien, benennt aber zugleich deren Gefahren: Konzentriert in den Händen einiger Weniger, werden die sich rasant entwickelnden Möglichkeiten der KI die Mehrzahl der Menschen weltweit in neue Abhängigkeiten stürzen“, so Bätzing. 

Besonders betont der Bischof, dass die Enzyklika keine technikfeindliche Perspektive vertrete: „Papst Leo XIV. lebt in echter Zeitgenossenschaft und trägt zugleich die kritische Kraft des Evangeliums in die Entwicklungen unserer Zeit hinein.“

Entscheidende Zukunftsfragen der Menschheit

Mit Blick auf das erste Lehrschreiben des Papstes zeigt sich Bätzing beeindruckt: „Der Heilige Vater bringt sich mit seinem ersten Lehrschreiben in eine der entscheidenden Zukunftsfragen der Menschheit ein. Ich wünsche dem Schreiben eine breite Aufmerksamkeit und Wirkung – weit über die Kirche hinaus.“

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