Schmitten, 06.05.2026
Internationaler Freiwilligendienst verbindet Welten
Nebrida stammt aus dem Limburger Partnerbistum Alaminos auf den Philippinen und schloss seinen Dienst im Rahmen des weltwärts-Programms in der Gemeinde Schmitten erfolgreich ab. Seit Januar 2025 war er im katholischen Kindergarten Eden tätig und kehrte im April 2026 in seine Heimat zurück.
In der Auswertung seines Dienstes beschreibt Nebrida: „Die Erwartungen, die ich zu Beginn meines Dienstes hatte, haben sich absolut anders entwickelt, die Erlebnisse waren so viel besser und schöner!“
Weltweites Engagement möglich
Der Freiwilligendienst ist Teil des entwicklungspolitischen Förderprogramms weltwärts des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), das jungen Menschen ermöglicht, sich weltweit zu engagieren. Träger und Organisator ist die Fachstelle Freiwilligendienste im Bistum Limburg. Im Mittelpunkt stehen globales Lernen, interkultureller Austausch und das Ziel, Partnerschaften zwischen Ländern und insbesondere zwischen Pfarrgemeinden nachhaltig zu stärken.
„Gerade die Freiwilligendienste spielen dabei eine zentrale Rolle, weil sie die Bistumspartnerschaften mit Leben füllen. Durch den direkten Austausch zwischen jungen Menschen entstehen persönliche Verbindungen, die weit über organisatorische Kontakte hinausgehen“, erklärt Susanne Nerat-Lohmann, Bildungsreferentin bei der Fachstelle für Freiwilligendienste. Aktuell absolvieren beispielsweise drei junge Erwachsene aus dem Bistum Limburg ihren Freiwilligendienst im Bistum Alaminos auf den Philippinen.
Einsatz im Kindergarten, Einbringen vor Ort
Während seines Einsatzes im Kindergarten unterstützte John Paul Nebrida das pädagogische Team im Alltag und brachte zugleich seine eigene Kultur ein. Für die Kinder sei er schnell zu einer vertrauten Bezugsperson – und für das Team zu einer wertvollen Unterstützung geworden. Über die tägliche Arbeit hinaus entstanden Begegnungen, die weit über den Kindergarten hinauswirkten. Auch in der Gemeinde und der Pfarrei war sein Engagement spürbar. So sang Nebrida im Chor, lief bei den Sternsingern mit oder half beim Frühjahrsschnitt im Pfarreigarten.
„Der Freiwilligendienst von John Paul zeigt eindrucksvoll, wie wichtig solche Programme sind: Sie fördern Verständnis, bauen Brücken zwischen Kulturen und ermöglichen echte Begegnungen auf Augenhöhe“, sagt Nerat-Lohmann.
Mit vielen neuen Erfahrungen im Gepäck blickt Nebrida nun auf ein prägendes Jahr zurück. Für die Gemeinde Schmitten bleibe vor allem die Erinnerung an einen jungen Menschen, der mit Offenheit, Engagement und Herzlichkeit Spuren hinterlassen habe.
Gastfamilien und Einsatzstellen gesucht
Im September 2026 wird das Programm fortgeführt und für das folgende Jahr sucht die Fachstelle Freiwilligendienste wieder Gastfamilien und Einsatzstellen, die bereit sind mit guter begleitender Betreuung, sich auf das Abenteuer „Internationale Freiwilligendienste“ einzulassen. Informationen dazu gibt es bei der Fachstelle Freiwilligendienste unter soziale-dienste@bistumlimburg.de.