12.11.2012
Auf dem Weg zur Pfarrei neuen Typs
DILLENBURG/WETZLAR/LIMBURG - "Die pastorale Struktur im Bistum Limburg verändert sich: Bischof Dr. Franz-Peter Tebartz-van Elst hat nach einem ausführlichen Beratungsprozess den Zuschnitt der Pastoralen Räume in den katholischen Bezirken Lahn-Dill-Eder und Wetzlar bestätigt. In diesen Zuschnitten sollen die Pastoralen Räume den Weg zur Pfarrei-Werdung gehen. In Lahn-Dill- Eder sind dies die Pastoralen Räume Biedenkopf, Dillenburg und Herborn und in Wetzlar die Pastoralen Räume Wetzlar-Nord, Wetzlar-Süd und Wetzlar-Stadt. In beiden Bezirken wurde festgelegt, dass dies noch nicht die endgültige Ordnung der Seelsorge ist. Im Bezirk Lahn-Dill-Eder müssen die Pastoralen Räume Herborn und Dillenburg damit rechnen, dass sie zu einer Pfarrei neuen Typs werden, wenn es nicht mehr genügend Priesterliche Leiter gibt. Im Bezirk Wetzlar werden zu einem noch unbestimmten Zeitpunkt alle drei Pfarreien zu einer einzigen vereinigt werden.
Bischof Dr. Franz-Peter Tebartz-van Elst hat auch den Dienstsitz des Priesterlichen Leiters und künftigen Sitz des Pfarrers festgelegt. Für den Pastoralen Raum Biedenkopf ist es St. Josef in Biedenkopf, für den Pastoralen Raum Dillenburg, Herz Jesu in Dillenburg und für den Pastoralen Raum Herborn, St. Petrus in Herborn. Im Bezirk Wetzlar wird der Dienstsitz des Priesterlichen Leiters und des künftigen Pfarrers für den Pastoralen Raum Wetzlar-Süd in St. Anna in Braunfels, für den Pastoralen Raum Wetzlar-Nord in St. Anna in Biebertal und für den Pastoralen Raum Wetzlar-Stadt in der Dompfarrei Unserer Lieben Frau in Wetzlar sein.
Schritte zur Pfarreiwerdung
Die Pastoralen Räume Dillenburg und Herborn wurden vom Bischof beauftragt sich bis Ende 2015 zu einer Pfarrei neuen Typs zusammenzufinden. Im Pastoralen Raum Biedenkopf soll dieser Schritt bis spätestens 2019 vollzogen werden, da die Verantwortlichen im Pastoralen Raum zunächst regionale Schwerpunkte konzeptionell erarbeiten und umsetzen sollen. Im katholischen Bezirk Wetzlar sollen die drei Pastoralen Räume bis Ende 2015 zu Pfarreien neuen Typs werden. (StS)