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15.10.2012

Arbeit muss zum Leben reichen

Spitzengespräch der katholischen Kirche und Gewerkschaften

FRANKFURT/Mainz/Fulda - Die hessischen Gewerkschaften und die Bischöfe der katholischen Kirche, die turnusgemäß alle zwei Jahre zusammenkommen, trafen sich am Dienstag, 9. Oktober, im Frankfurter Haus am Dom, dem Bildungs- und Kulturzentrum des Bistums Limburg. Zu den Themen gehörten die prekären Arbeitsverhältnisse vieler, der Niedriglohnsektor mit der Frage der Mindestlöhne und die gefährdete Handlungsfähigkeit der Kommunen. Außerdem tauschten sich die Gesprächspartner über aktuelle Entwicklungen in den Diözesen und den Gewerkschaften aus und verabredeten Austausch auf der alltäglichen Ebene. 

Die katholische Kirche wurde vertreten vom Mainzer Bischof Karl Kardinal Lehmann und dem Bischof von Fulda, Heinz Josef Algermissen. Außerdem waren der Leiter des Kommissariats der Katholischen Bischöfe in Hessen, Wolfgang Pax, und die Generalvikare von Fulda und Mainz, Gerhard Stanke und Dietmar Giebelmann, anwesend, ebenso wie die Diözesancaritasdirektoren von Fulda, Limburg und Mainz, Markus Juch, Hejo Manderscheid und Thomas Domnick. 

Für die Gewerkschaften nahmen teil: der Bezirksvorsitzende des DGB Hessen - Thüringen, Stefan Körzell, der Leiter des IG Metall-Bezirks Mitte (Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Thüringen), Armin Schild, der Landesbezirksleiter von ver.di Hessen, Jürgen Bothner, Andreas Schäfer vom EVG Landesverband Hessen (Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft) sowie mehrere DGB-Regionsgeschäftsführer bzw. Regionsvorsitzende. Das nächste Treffen von Gewerkschaft und katholischen Bischöfen ist für das Jahr 2014 vorgesehen.

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