Netzwerk Familienpastoral

An allen Standorten haben sich motivierte Gruppen zusammen gefunden, um gemeinsam heraus zu finden, wo zur Zeit im Feld Familienpastoral der größte Handlungsbedarf besteht, und wo durch Vernetzungen Weiterentwicklungen im Sinne eines verbesserten Angebotes für alle Familien - verstanden als Miteinander mehrerer Generationen - möglich sind. Die Ziele und Schwerpunkte des Projektes werden vor Ort gemeinsam mit den Familien festgelegt.  Allgemein dient das Projekt vor Ort dazu, innerhalb der neuen Pfarr-Strukturen eine Zusammenarbeit im Feld Familie durch neu gebildete Gruppen auf den Weg zu bringen oder zu intensivieren. An drei Standorten (Hachenburg, Kelkheim und Wiesbaden-Erbenheim) bildet das Vorhaben, mit einer oder mehreren Kitas ein Familienzentrum zu entwickeln, den Schwerpunkt bzw. ein wichtiges Teilprojekt.


St. Anna, Biebertal (Bezirk Wetzlar)

Kirchorte: 10

Kath. Kitas: 0

Ansprechpartner Gemeinde:

Judith Borg, Pastoralreferentin

Projektbegleitung:

Maria Feldes

Projektidee:

  •  Aufbau und Erweiterung von Projekten, bei denen Familien missionarisch in Kontakt mit Kirche kommen und Raum und Zeit haben, Glauben auf dem Hintergrund von "Familie" zu erfahren und zu reflektieren.

  •  Kontaktaufbau und -intensivierung mit städtischen Kindertagesstätten.

  •  Verknüpfung von Familienpastoral, Caritas, Kindergartenpastoral und Gemeinden vor Ort.

  •   Ergänzung des Pastoralteams um eine nicht-theologische Fachkraft für den Bereich Angebot, Vernetzung und Koordination familienorientierter Pastoral

Projektverlauf:

Angesichts der großen Fläche der Pfarrei und des Fehlens eigener Kitas reifte die Idee einer pädagogischen Fachkraft, die das Pastoralteam projektweise unterstützt und vielfältige Kontakte zu Familien und relevanten Institutionen (Familienbildungsstätte, städtische Kitas) aufbaut. Aufgabe dieser Fachkraft ist z.B. der Aufbau und die Betreuung von Familiencafés und Eltern-Kind-Gruppen und gemeinsam mit der pastoralen Mitarbeiterin die religiöse Ansprache junger Familien. Die Erfahrungen mit dieser aus Projektmitteln finanziell unterstützten Projektstelle sind durchweg positiv und werden nach Ablauf der Projektphase ausgewertet.

     


Pastoraler Raum Hachenburg (Westerwald)

Kirchorte: 8 Kath.

Kitas: 2

Projektbegleitung:

Sigrid Pörtner

Ansprechpartner Gemeinde:

Pfr. Winfried Roth

Anne Probst (PGR)

Projektidee:

  • Weiterentwicklung der Kitas Hachenburg und Luckenbach zum kath. Familienzentrum
  • Stärkung der Zusammenarbeit von Pastoralteam, Kindertageseinrichtungen, Familienbildungsangeboten und Beratungsangeboten der Caritaseinrichtung.
  • Entwicklung von Ansätzen eines Profils einer "Familienkirche" und Identifizierung eines dafür geeigneten Kirchortes als Standort
  • Erweiterung des Blicks auf die Familien im Sinne einer Generationen verbindenden Pastoral und Erarbeitung von Angeboten zur Begleitung von Wendepunkten und Lebensumbrüchen.

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Visionswerkstatt in Oberursel

St.Ursula, Oberursel und Steinbach (Hochtaunus)

Kirchorte: 9

Kitas: 6

Ansprechpartner Gemeinde:

Elke Peglow, Pastoralreferentin

Projektbegleiter:

Edwin Borg

Projektidee:

  •  ausgehend von zwei Visionstagen (Herbst 2013 und 2014) wurden partizipativ die Projektideen konkretisiert. Themen:
  •  Ausbau Zusammenarbeit mit Schulen
  •  Öffnung über Gemeinde hinaus
  •  Rat und Hilfe für Familien anbieten
  •  Orte der Begegnung und Kommunikation schaffen

Projektverlauf: 
Ein Schulprojekt wurde als eigenständiges Projekt ausgelagert aus dem Familien-Netzwerk.
Die zweite Gruppe "Orte und Anlässe der Begegnung"  kreiert pastorale Gelegenheiten, indem sie mit einem zu einem fahrenden Café umgebauten Lastroller namens "strassenkreuzer" Orte im öffentlichen Raum anfährt, um dort mit ganz unterschiedlichen Familien niedrigschwellig in Kontakt zu kommen. Die Auftaktveranstaltung zur Gewinnung ehrenamtlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fand am 26.01.2016 statt. Diese wurden von einem "Barista" für den Einsatz an der Profikaffemaschine und von der Familienbildungsstätte für ihren Einsatz als Gesprächspartner geschult. Seit dem 19.04.16 hält der Straßenkreuzer ...vor Kitas, vor der katholischen Bücherei, dem katholischen Beratungszentrum, auf Spielplätzen, auf Festen.... und zeigt lauter freundliche Gesichter von Kirche!

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Pastoraler Raum Schwalbach-Eschborn (Main-Taunus)

Pfarreien: 3

Kitas: 3

Ansprechpartnerin Gemeinde:

Gabriela von Melle, Pastoralreferentin

Projektbegleiter:

Edwin Borg

Projektidee:

  •  Kirche für Familien partizipativ weiter entwickeln, um Familien besser "dienlich zu sein"
  •  Kitas /Familienzentrum als Orte kirchlichen Lebens profilieren
  •  Treffpunkte für Familien schaffen - Begegnungen mit Kirche auch im öffentlichen Raum ermöglichen

Projektverlauf

Eine Gruppe Ehrenamtlicher aus den drei Pfarreien hat die Bedarfe von Familien erkundet, und sieht einen Bedarfs-Schwerpunkt in Kontakt- und Begegnungsmöglichkeiten. Wunsch ist, mit dem schon vorhandenen Angebot der Familienpastoral mehr Familien zu erreichen, und neue Formen mit Familien gemeinsam zu entwickeln - diese Familien gilt es teilweise erst kennen zu lernen. Dazu wurden bislang zwei beliebte Spielplätze und im Winter Turnhallen in den unterschiedlichen Orten des Pastoralen Raumes mit Kaffee und einem kleinen Snack sowie zusätzlichen Gemeinschaftsspielmöglichkeiten an Sonntagnachmittagen ganz niederschwellig "bespielt". Die so gesammelten Kontakte und Erfahrungen wurden gemeinsam ausgewertet, um ein Konzept für dieses neue Format "pastoraler Gelegenheiten" zu entwickeln. Nach einer professionell unterstützten Logoentwicklung, um als "Marke" im öffentlichen Raum und intern als offenes, einladendes kirchliches Angebot erkennbar zu sein, werden nun entsprechend gestaltete Pavilions und weitere Materialien angeschafft. Damit können an diesen neuen Orten, aber auch innerhalb der Pfarrei und der Kitas in einer weiteren "Saison" weitere Erfahrungen mit niederschwelligen Angeboten für Familien gesammelt werden.

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Pfarrei St. Franziskus, Kelkheim (Main-Taunus)

Kirchorte: 7

Kath. Kitas: 6

Projektbegleitung:

Edwin Borg

Ansprechpartner Gemeinde:

Claudia Krüger (Kita St. Franziskus)
Barbara Lecht (PGR-Vorsitzende)

Projektidee:

  •  Zunächst innerhalb der Pfarrei St. Franziskus, Kelkheim gestartet. Das zentrale Element des Projektes ist das gemeinsame Engagement von Haupt- und Ehrenamt.
  •  Einbindung von Familien in die Planung und Umsetzung der einzelnen Projekte.

  •  Familienbefragung zur Bedarfserhebung. Fragebogenaktion in Eltern-Kind-Gruppen, Pfarrei und zwei Kitas (Februar - April 2015) wurde ausgewertet und von den einzelnen Gruppen der Pfarrei bearbeitet.

  •  stärkere Verknüpfung von Pfarrgemeinde und Kitas

  •  lebendige Orte der Glaubensweitergabe entdecken + schaffen

  • wöchentliches Familiencafé

  • Mittagstisch der Generationen

  •  Mehrgenerationenperspektive (z.B. VorlesepatInnen in Kitas, Seniorinnen helfen beim Familiencafé)

  •  Kooperation mit Beratungsstellen, Familienbildung u.a. ausbauen

Projektverlauf

Ein neues Familiencafé in den Räumen der Pfarrei in Kooperation mit der Familienbildungsstätte wird gut angenommen. Hier werden von einen engagierten Team auch inhaltliche Akzente gesetzt.
Die Ergebnisse der großen Familienbefragung aus dem Frühjahr 2015 wurden ausgewertet, die Ergebnisse aufbereitet und mit Familien im Rahmen eines Festes besprochen, Hierbei kamen viele weitere konkrete Ideen zutage, die es mit den Familien und den Gruppen der Pfarrei anzugehen gilt. Babysitterkurs und - börse, Erziehungskurse, neue Eltern-Kind-Gruppen, Elternlotsin, Einbindung von SeniorInnen, Familienstammtisch in Kita, Vater-Kind-Wochenenden und ein Mehrgenerationsingen sind erste Schritte der vertieften Familienarbeit. 
Momentan werden die weiteren vier Kitas und Kirchorte in das Netzwerk der neuen Pfarrei St. Franziskus eingebunden.

 

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Pfarrei St. Birgid, Wiesbaden (Ost)

Kirchorte: 7

Kitas: 2

Ansprechpartner Gemeinde:

Bettina Tönnesen-Hoffmann, Pastoralreferentin

Projektbegleiter:

Edwin Borg

Projektidee:

  •  Gemeindezentrum und Kita in Erbenheim bauen gemeinsam einen Knotenpunkt für Familien auf
  •  Familienpastoral innerhalb der neuen Pfarrstruktur besser abstimmen
  •  Bedarfe von Familien kennen und darauf reagieren

Projektverlauf:

Eine Gruppe mit Vertretern von Kita, Pastoralteam, Fachberatung Kita und Familienbildungsstätte erarbeitet gemeinsam mit den Eltern ein Konzept für familiendienliche Angebote in Erbenheim. So ist zum Beispiel in den Räumen der Pfarrei ein florierendes Familiencafé entstanden, das in Kooperation mit der Familienbildungsstätte Wiesbaden wöchentlich Familien der benachbarten katholischen Kita und der ganzen Nachbarschaft erreicht.
Eine weitere Gruppe auf Ebene der Pfarrei neuen Typs erarbeitet Mehrgenerationen-Angebote und überarbeitet die Angebote für Familien von der Geburt an bis zur Erstkommunion. Erste Schritte waren die Einführung des Bistumsangebots "Begrüßungsfächer für Neugeborene", sowie die Erstellung einer Broschüre mit allen Angeboten der Pfarrei für Familien (siehe Bestpractice). Punktuelle Kontakte mit der Pfarrei für alle Jahrgänge wie zum Beispiel durch Tauferinnerungsgottesdienste und die "Kleine Kinderkirche" werden ausgebaut. Die beiden Kitas und deren neue pastorale Ansprechpartnerin erarbeiten gemeinsam ein Konzept sowohl für die Begleitung der Kita-Teams als auch der pastoralen Arbeit der Kitas und der Pfarrei für Familien. Die Einrichtung eines weiteren Familiencafés in Nordenstadt, das sich gezielt auch an Flüchtlinge richtet, ist im November 2015 gelungen.

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Pfarrei St. Jakobus, Frankfurt ("Südwest")

Kitas: 4

Ansprechpartner Gemeinde:

Hans-Peter Labonte, Pastoralreferent

Projektbegleiter:

Edwin Borg

Projektidee:

  •  Reflexion des Angebotes der Familienkirche aufgrund Sozialbericht und hohem Migrantenanteil
  •  Einbezug anderer Frömmigkeitsformen in Familienkirche
  •  starker Einbezug von Ehrenamtlichen

Die Befassung mit Bedarfen von Familien in den drei Stadtteilen ergab Schwerpunkte bei den Themen "Beratung" und "Mehrgenerationenangebote".
Die Gruppe "Beratung" hat die sozialen Angebote der Ortsteile intensiv analysiert, und nimmt nun gezielt Kontakte zu Anbietern im Sozialraum auf, um Anregungen und Unterstützung für die eigene Idee zu erhalten: auf ehrenamtlicher Basis niedrigschwellige Clearinggespräche und Unterstützung anzubieten, teilweise angedockt an das bereits erfolgreich laufende "Café mobile", das Kontakte zu ganz verschiedenen Familien im öffentlichen Raum ermöglicht. Hierdurch geschaffene pastorale Gelegenheiten sollen verstärkt genutzt werden, um Familien in verschiedenen Situationen Hilfe anbieten zu können.
Eine zweite Gruppe bietet regelmäßige Großeltern-Enkel-Angebote, u.a. auf dem öffentlichen Spielplatz der Familienkirche, an. Neu ist das Großeltern-Enkel-Basteln, der Mehrgenerationenbrunch und die druch diözesane Projektmittel ermöglichte Idee, den Spielplatz der Familienkirche um Spiel- bzw. Fitness-Geräte zu einem Generationen-Spielplatz zu erweitern.

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St. Martin, Lahnstein

Kirchorte: 3

Kath. Kitas: 4

Ansprechpartner Pfarrei:

Dietmar Wittenstein (Gemeindereferent)
Peter Maxein (Kita-Koordinator)

Projektbegleiter:

Edwin Borg

Projektidee:

Um die Vernetzung und Koordination der unterschiedlichen familienbezogenen Anbieter und Angebote zu befördern, wurden bisher folgende Schritte gegangen:

  • Sozialraumanalysen
  • Analyse und Bewertung des Angebots der Kitas und Kirchorte
  • Kontakte zu Caritas-Beratungsstelle, Caritas-Sozialraum-Projekt

Geplante Schritte und Themen:

  • Öffentlichkeitsarbeit
  • Orte der Begegnung schaffen (Familiencafés)
  • Glaube ansprechend und familienfreundlich feiern
  • Kitas für Anliegen der Familien öffnen
  • Vernetzung mit Kooperationspartnern ausbauen

 

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St. Josef, Frankfurt
  • Kennenlernen der Kirchorte untereinander
  • Analyse des pastoralen Angebots
  • Weiterentwicklung entlang Sozialraumerkundungen
  • Im 2. Schritt Kitas einbeziehen (neuer Koordinator)

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St. Johannes Aposteln, Pastoraler Raum Höchst
  • Unter dem Titel "Abenteuer Glauben - Kirche im Grünen" wird ein open-air-Treffpunkt für Familien aufgebaut. Ein Freigelände steht zur Verfügung und soll entsprechend gestaltet werden.
  • Das Projekt soll sowohl die Verantwortlichen für Familienarbeit als auch die Familien der einzelnen Pfarreien des pastoralen Raums miteinander in Kontakt bringen.
  • Den Familien, die bisher wenig Kontakt zur Pfarrei hatten, sollen niederschwellige Glaubenserfahrungsräume eröffnet werden und alle sollen sich zum Mitmachen eingeladen fühlen.
  • Das Projekt soll die Gründung der Pfarrei neuen Typs vorbereiten und die Haupt- und Ehrenamtlichen im gesamten pastoralen Raum motivieren, gemeinsam Eckpunkte eines Konzeptes der Familienpastoral für die zukünftige neue Pfarrei zu erarbeiten.

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St. Peter und Paul, Wiesbaden

Ausgehend von einer IST-Analyse, deren Ergebnisse als erste pfarreiweite Familien-Infobroschüre zu Weihnachten 2015 verteilt werden konnte, und einem Studientag für das Pastoralteam , werden die familienpastoralen Angebote für Familien mit Kindern von 0-12 Jahren weiter entwickelt.

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