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12.01.2018

Solidarisch mit Menschen in Konfliktregionen

Bischof Bätzing schreibt Bistümern in Kamerun, der Ukraine und dem Kongo

In Kamerun werden die Rechte der englischsprachigen Minderheit missachtet. Bei Protesten wurden zahlreiche Menschen getötet. Das Limburger Partnerbistum Kumbo ist von den Spannungen direkt betroffen. Im Bild: Bischof Georg Bätzing und Bischof George Nkuo, Bischof von Kumbo. Foto: Bistum Limburg.

LIMBURG.- Der Limburger Bischof Dr. Georg Bätzing hat Menschen in Konfliktregionen seine Solidarität und Unterstützung zugesichert. "Als Christen im Bistum Limburg fühlen wir uns den Menschen in Ihrem Land sehr verbunden. Wir nehmen Anteil an ihren Sorgen und Ängsten und wollen diese Lasten mit ihnen teilen", schreibt der Bischof mehreren katholischen Bistümern in Krisenregionen in Kamerun, der Ukraine sowie der Demokratischen Republik Kongo anlässlich des kirchlichen Welttages des Migranten und Flüchtlings am 14. Januar. In Kamerun hat ein seit einem Jahr dauernder Streit zwischen der französisch- und englischsprachigen Bevölkerung zu einer Staatskrise mit Ausschreitungen und zahlreichen Todesopfern geführt. In der Ukraine und der Demokratischen Republik Kongo herrschen Bürgerkriege. Mehrere Millionen Menschen sind auf der Flucht vor Krieg, Terror und Gewalt.

Das Bistum Limburg verfolge die Entwicklung in den Konfliktregionen aufmerksam. "Mit hoher Anerkennung schauen wir darauf, wie Sie als Kirche am Ort den Menschen in Not Hilfe anbieten und Projekte starten. Sie nehmen den ganzen Menschen in den Blick und schenken ihnen Zuwendung und Hoffnung, wo diese oft nur schwer erkennbar ist", heißt es weiter. Bätzing dankte den Glaubensgeschwistern für ihren Einsatz und ihr Glaubenszeugnis und sprach ihnen Mut für die Zukunft zu. "Jesus hat das Leiden und das Kreuz auf sich genommen. Im Vertrauen auf Gott hat er schlimmstes Leid ertragen. Wir sind sicher, dass er in dieser schweren Zeit an Ihrer aller Seite ist. Möge Sie und alle, die den Geflüchteten zur Seite stehen, diese Gewissheit ermutigen und Ihnen Kraft zur Hoffnung geben." Das Bistum Limburg stehe bereit, um zu vermitteln und Unterstützung zu leisten.

Die Diözese Limburg hatte bereits in den vergangenen Jahren mit verschiedenen Aktionen für Solidarität mit Menschen in Krisenregionen geworben. "Mit den Briefen wollen wir den Menschen in Konfliktregionen ein Zeichen der Hoffnung senden. Wir haben diese Menschen nicht vergessen", betonte Winfried Montz, Leiter der Abteilung Weltkirche im Bistum Limburg. (clm)