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20.02.2017

Heute noch ein Apfelbäumchen...

Fastenpredigten im Hohen Dom zu Limburg

Das Motto der Fastenpredigten bezieht sich auf einen Ausspruch Martin Luthers: "Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen."

LIMBURG.- Ganz im Zeichen des Reformationsjubiläums stehen die Fastenpredigten im Limburger Dom. Unter dem Titel "Heute noch ein Apfelbäumchen - Von der Kirchenspaltung zur Ökumene" lädt das Domkapitel an den fünf Fastensonntagen jeweils um 17 Uhr ein.

Den Auftakt macht am 5. März Pater Prof. Dr. Friedhelm Jürgensmeier. Der Kirchenhistoriker spricht zum Thema "Als der Baum sich teilte. Die Dynamik der Reformation". Die Liturgie hält Dompfarrer Gereon Rehberg.

Am zweiten Fastensonntag, 12. März, predigt Pfarrer Dr. Christof May. Beim Thema "Nachbarsgarten - Seelsorge in der Diaspora" schöpft er aus der Erfahrung als Pfarrer in Braunfels. Liturgisch gestaltet Generalvikar Wolfgang Rösch den Gottesdienst.

Der Kirchenpräsident der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, Dr. Dr. h.c. Volker Jung, spricht am 19. März über den "Früchte des Baumes - Kennzeichen evangelischen Christseins". Weihbischof Dr. Thomas Löhr feiert die Liturgie.

Am 26. März spricht Dr. Thomas Söding über "Früchte des Baumes - Kennzeichen katholischen Christseins". Söding ist Professor für Neutestamentliche Exegese an der Ruhr-Universität Bochum. Den Gottesdienst feiert Domkapitular Dr. Wolfgang Pax.

Den Abschluss bilden Ingeborg und Ewald Schillai am 2. April. Sie predigen über "Die Früchte teilen - Erfahrung in einer christlichen Ehe." Ingeborg Schillai, Präsidentin der Diözesanversammlung, ist katholisch, ihr Mann Ewald evangelisch. Domdekan Prälat Dr. Günther Geis feiert die Liturgie.

Das Motto der Fastenpredigten bezieht sich auf einen Ausspruch Martin Luthers: "Wenn ich wüsste, das morgen die Welt unterginge, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen." (hm)