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11.12.2017

Gebt der Zukunft einen Namen

Bischof lädt zur Namensfindung für den Weg der Kirchenentwicklung ein

Bischof Georg lädt alle ein, nach einem neuen Namen für den Prozess der Kirchenentwicklung zu suchen. (Foto: H.Matena/Bistum Limburg)

LIMBURG.- Der Prozess der Kirchenentwicklung im Bistum Limburg braucht einen neuen Namen: Bischof Georg Bätzing lädt alle Gläubigen dazu ein, Vorschläge für einen Namen oder ein Leitwort zu machen. "Es geht darum, dass wir ein gemeinsames Verständnis entwickeln, was Kirchenentwicklung für uns ist und worum es uns im Kern dabei geht", schreibt der Bischof in seiner Einladung. Der Name oder das Leitwort sollte einladend, prägnant und eingängig zugleich sein. Gesucht wird ein Name, der motivierend ist und einen Bezug zum geistlichen Prozess hat.

"Gehen wir miteinander auf die Suche! Tun Sie sich zusammen und machen Sie als Gruppe oder als Gremium mit. Fragen Sie Menschen in der Nachbarschaft, spüren Sie dem Glauben in Ihrem Leben nach, stellen Sie sich miteinander unter Gottes Wort, beten Sie zusammen und kommen Sie so ins Gespräch", so der Bischof. Auch Einzelpersonen sind herzlich eingeladen, sich an der Namenssuche zu beteiligen. Von den Vorschlägen aus dem gesamten Bistum verspricht sich der Bischof viel, da sie zeigen werden, was den Gläubigen für die Kirchenentwicklung wichtig ist.

Vorschläge können ab dem ersten Advent bis zum 31. Januar 2018 per Post an die Informations- und Öffentlichkeitsarbeit, Roßmarkt 4, 65549 Limburg, per E-Mail an: zukunft(at)bistumlimburg.de oder online unter www.zukunft.bistumlimburg.de gesendet werden. Die Vorschläge müssen mit einer kurzen Erklärung eingereicht werden. Alle Einsendungen werden im Internet transparent gemacht. Die Einbindung der Erklärung soll es anderen erleichtern, die Vorschläge inhaltlich nachzuvollziehen und sie motivieren, eigene Vorschläge zu machen. Bischof und Generalvikar werden alle Vorschläge in einer Gruppe beraten. Auch die diözesanen Gremien werden in den Entscheidungsprozess eingebunden. Im Hirtenwort zur Österlichen Bußzeit 2018, das am vierten Fastensonntag veröffentlicht wird, will der Bischof dann den neuen Namen für den Prozess der Kirchenentwicklung vorstellen und inhaltlich aufgreifen.

Zum ersten Advent wird das Bistum zudem ein Päckchen mit der Einladung, mit Anregungen zum geistlichen Austausch und einer kleinen Motivation zum Mitmachen an Pfarreien, Verbände, Ordensgemeinschaften, Gremien und Institutionen in der Diözese senden. (StS)