Das Sakrament der Firmung

Der Katechismus der Katholischen Kirche gibt anschauliche Antworten auf Fragen zum Leben im Glauben. Die folgenden Informationen zum Sakrament der Firmung sind daraus entnommen.

Das Kompendium steht auch online auf der Seite des Vatikans zur Verfügung.

Warum wird dieses Sakrament Firmung oder Chrismation genannt?

Es heißt Firmung, weil es die Taufgnade bestätigt und stärkt. In den Ostkirchen wird es aufgrund seines wesentlichen Ritus, der in der Salbung besteht, Chrismation mit dem heiligen Myron genannt.

Welche Wirkung hat die Firmung?

Die Wirkung der Firmung ist die besondere Ausgießung des Heiligen Geistes, wie einst an Pfingsten. Diese Ausgießung prägt der Seele ein unauslöschliches Siegel ein und führt zum Wachstum der Taufgnade: Sie verwurzelt tiefer in der Gotteskindschaft; sie vereint fester mit Christus und mit seiner Kirche; sie stärkt in der Seele die Gaben des Heiligen Geistes; sie schenkt eine besondere Kraft, um für den christlichen Glauben Zeugnis abzulegen.

Wer kann dieses Sakrament empfangen?

Wer bereits getauft ist, kann und muss dieses Sakrament ein einziges Mal empfangen. Um es fruchtbar zu empfangen, muss der Firmling im Stand der Gnade sein.

Wer ist der Spender der Firmung?

Ursprünglicher Spender ist der Bischof. So wird die Verbindung des Gefirmten mit der Kirche in ihrer apostolischen Struktur deutlich. Wenn der Priester dieses Sakrament spendet, wie es üblicherweise im Osten und in besonderen Fällen auch im Westen geschieht, wird die Verbindung mit dem Bischof und mit der Kirche durch den Priester, der Mitarbeiter des Bischofs ist, und durch das heilige Chrisam, das vom Bischof selbst geweiht wird, zum Ausdruck gebracht.

 


TAGESEVANGELIUM

In jener Zeit kamen die Mutter Jesu und seine Brüder zu ihm; sie konnten aber wegen der vielen Leute nicht zu ihm gelangen. D Mehr...
Lk 8,19-21