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Mit Laudato Si zur Achtsamkeit anstiften
Mit Laudato Si zur Achtsamkeit anstiften

Mit Laudato Si zur Achtsamkeit anstiften

Ein Foto von einer kleinen Kinderhand, die vertrauensvoll auf der Hand eines Erwachsenen ruht, der Begriff „Verbundenheit“ und ein Zitat aus der Papst-Enzyklika „Laudato Si“: Damit ist auf der Homepage des katholischen Bezirks Main-Taunus – https://main-taunus.bistumlimburg.de – eine besondere Aktion zur Fastenzeit gestartet. Bis zum Ostersonntag werden hier 47 Impulse zu einer täglichen Auszeit einladen. „Wir wollen mit Gedanken aus Laudato Si dazu anregen, die eigene und die gesellschaftliche Wirklichkeit in den Blick zu nehmen“, erklärt Bezirksreferent Dr. Matthias Braunwarth, der die  Aktion unter das Motto „Anstiftung zur Achtsamkeit für das Leben“ gestellt hat.

Es brauche Menschen, die aus der Wirklichkeit „der Verzweckung, Selbstbezogenheit und des Konsums auf(er)stehen“, heißt es in dem kurzen Text, der zusammen mit einem Bild von Papst Franziskus den jeweiligen Impulsen vorangeht. Christlicher Glaube sei von der Grundhaltung bestimmt, dass jedes Geschöpf die Unverfügbarkeit Gottes wiederspigele und der Mensch in einer universalen Geschwisterlichkeit zu Hause sei. „Wie wird Ihr und unser Lebensstil aussehen, wenn wir uns von einem solchen Zuhause leiten lassen?“ lautet die Frage an die User. Das Papst-Zitat zum Aktionsstart gibt darauf eine erste Antwort.

„Wenn wir uns [...] allem, was existiert, innerlich verbunden fühlen, werden Genügsamkeit und Fürsorge von selbst aufkommen“.

Die  Aktion auf der Homepage ist mit dem Logo „nachhaltig achtsam vernetzt“ versehen, „unserem Bezirksgütesiegel“, wie es Braunwarth nennt, dem das Schwerpunktthema „Nachhaltigkeit“ ein großes Anliegen ist. Er sieht darin auch die Chance, mit Menschen ins Gespräch zu kommen, die außerhalb der Kirche in diesem Themenkreis unterwegs seien. Dazu gehörten Unterstützer des Fairtrade-Kreises ebenso wie Nichtregierungsorganisationen wie der BUND oder Initiativen wie Rhein.Main.Fair, in deren Steuerungsgruppe er für den Bezirk mit wirkt. „Diese Stimmen müssen wir viel stärker wahrnehmen“, sagt Braunwarth.