Limburg, 18.09.2026
Adventsaktion von Crossover: "Mein Safespace?"
Für viele Jugendliche sind TikTok, Instagram und Snapchat vor allem eins: ein Rückzugsort, an dem sie sicher sind, sich selbst ausdrücken können und mit anderen in Kontakt kommen, die „ähnlich drauf“ sind. An diesem Ort ist Content auf sie persönlich zugeschnitten, sie bekommen Trends mit, feiern ihre Idole und lenken sich auch mal ab. Ein wichtiger Raum also - aber wie sicher ist dieser vermeintliche Safe Space eigentlich?
In zwei interaktiven Spielen finden Jugendliche es selbst heraus: Die diesjährige Adventsaktion bietet von Donnerstag, 26. November, bis Freitag, 4. Dezember 2026, die virtuellen Spiele "Augen auf!" und "Fake It To Make It" an. Interessierte Gruppen sollten 90 Minuten für die Durchführung eines der Spiele einplanen. Zudem sollte bei der Anmeldung angegeben werden, welches der beiden Spiele die Gruppe ausprobieren will.
Spiel 1: Augen auf!
In Sozialen Netzwerken kann man Gleichgesinnte finden, sich gegenseitig supporten und so können starke Dynamiken entstehen, die einen positiven Einfluss auf das Leben vieler Menschen haben: In "Augen auf!" setzt sich die fiktive Person Constable Truth in Videos und Streams für den Schutz der Umwelt und gegen Vertuschung ein. Dabei unterstützen ihn Neo, Proudgirl, Frida und Thor, die von jeweils einer Kleingruppe gespielt werden. Im Laufe des Spiels muss jede Gruppe Entscheidungen treffen, die den Spielverlauf prägen: Welche Kommentare schreiben sie? Welche Posts teilen sie? Wen halten sie für glaubwürdig? Wen unterstützen sie finanziell? Welcher Person vertraut die Gruppe nicht? Denn nicht alle Personen sind so, wie es auf den ersten Blick zu sein scheint. Crossover empfiehlt das Spiel von der achten bis zur zehnten Klasse. Es werden mindestens zwölf Spielerinnen und Spieler gebraucht.
Spiel 2: Fake it to make it
Fake News sind allgegenwärtig. Sie werden jeden Tag auf Social Media veröffentlicht, manche offensichtlich falsch, andere seriös wirkender. Wie es wohl wäre, mal auf der anderen Seite zu sein? Selbst Fake News zu verbreiten und damit auch noch Geld zu verdienen?
Bei "Fake It To Make It" haben die Jugendlichen die Aufgabe, selbst Falschmeldungen zu schreiben. Sie bekommen Challenges, mit ihren Artikeln bestimmte Emotionen auszulösen, möglichst glaubwürdig zu klingen oder besonders häufig geklickt und weitergeleitet zu werden. Je besser die Spielerinnen und Spieler sind, um so mehr Geld verdienen sie. In der simulierten Social-Media-Welt finden sie Textbausteine, die sie mit Merkmalen kombinieren und veröffentlichen, und so die Challenges erreichen. Die Spielerinnen und Spieler erfahren am eigenen Leib, welche ökonomischen Interessen hinter der Erzeugung von Desinformation stehen und welche Emotionen ausgelöst werden sollen. Sie versuchen, die Strategien gezielter Desinformierung anzuwenden, und werden so auf eindrückliche Weise für die Motive und Merkmale von Fake News sensibilisiert. Crossover empfiehlt das Spiel ab der zehnten Klasse, da ein gewisses Textverständnis und Lesekompetenz notwendig sind.
Folgende Zeiten stehen zur Verfügung:
- Donnerstag, 26.11.: 7:45-9:15 Uhr, 9:30-11:00 Uhr, 11:30-13:00 Uhr, 13:30-15:00 Uhr, abends: auf Anfrage
- Freitag, 27.11.: 7:45-9:15 Uhr, 9:30-11:00 Uhr, 11:30-13:00 Uhr, abends: auf Anfrage
- Montag, 30.11.: 7:45-9:15 Uhr, 9:30-11:00 Uhr, 11:30-13:00 Uhr, 13:30-15:00 Uhr, abends: auf Anfrage
- Dienstag, 1.12.: 7:45-9:15 Uhr, 9:30-11:00 Uhr, 11:30-13:00 Uhr, 13:30-15:00 Uhr, abends: auf Anfrage
- Mittwoch, 2.12.: 7:45-9:15 Uhr, 9:30-11:00 Uhr, 11:30-13:00 Uhr, 13:30-15:00 Uhr, abends: auf Anfrage
- Donnerstag, 3.12.: 7:45-9:15 Uhr, 9:30-11:00 Uhr, 11:30-13:00 Uhr, 13:30-15:00 Uhr, abends: auf Anfrage
- Freitag, 4.12.: 7:45-9:15 Uhr, 9:30-11:00 Uhr, 11:30-13:00 Uhr
Weitere Besuchsmöglichkeiten und Anmeldung
Auch Einzelpersonen können die Adventsaktion kennenlernen. Im Sonntagsgottesdienst am 29. November um 9:30 Uhr wird die Aktion in der Predigt vorgestellt.
Die Anmeldung zur Adventsaktion ist vom 21. September bis zum 18. Oktober entweder per Mail (info@jugendkirche-crossover.de) oder telefonisch (06431 584 270) möglich.