Weltanschauungsfragen

Unsere Zeit ist geprägt von einer schier unüberschaubaren weltanschaulichen Vielfalt. Für die katholische Kirche bedeutet dies Herausforderung und Chance zugleich.

Herausforderung deshalb, weil das christliche Menschen- und Gottesbild in seiner überlieferten Form schon längst nicht mehr die einzige religiöse Option ist. Ob es sich um neue christliche Strömungen, wie etwa die Pfingstkirchen handelt, oder um Mischformen psychoreligiöser Therapieunternehmen (z. B. Scientology), den unübersichtlichen Markt der Esoterik oder heilsversprechende Wunderheiler - immer geht es dabei auch um eine Anfrage an unser eigenes Selbstverständnis. Daraus erwächst nicht nur die Chance sich selbst besser verstehen zu lernen; der Kontakt mit weltanschaulichen Gruppierungen ermöglicht es auch, den Wert des eigenen Glaubens ins Gespräch zu bringen. Denn die Botschaft, dass der liebende Gott uns im Angesicht eines konkreten Menschen begegnet und uns dadurch zeigt, wer er ist und wer wir sein können, dürfen wir hochhalten.

Wo Gruppierungen sich strikt nach außen abgrenzen, wo Abhängigkeiten geschaffen werden, wo Kritik verboten ist, wo das Denken an der Garderobe abgegeben werden muss, wo mittels Psychotricks das Heil versprochen wird, wo schnelle Antworten das Fragen ersticken - da ist Vorsicht geboten. Denn dann wird der Mensch nicht mehr in seiner Ganzheit gesehen.

Wir bieten deshalb Sachinformation und Material zu Sekten und weltanschaulichen Strömungen, persönliche und telefonische Beratung in Konfliktfällen und Vorträge im Rahmen der Erwachsenenbildung.

 

KONATKT

 

Johannes Lorenz

Studienleiter für Weltanschauungsfragen und Lebenskunst

Tel.: 069 800 87 18-311

Fax: 069 800 87 18-312

Referat Weltanschauungsfragen

Domplatz 3

60311 Frankfurt

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Wegweiser

Weitergehende Informationen finden Sie auch bei unseren Kolleginnen und Kollegen in den anderen Katholischen Bistümern und den Evangelischen Kirchen.